Yvonne, die unangefochtene Chefin des schürhoagge−Teams, hat sich bereit erklärt, das Kommando zu übernehmen – vermutlich,
weil sonst das totale Chaos die Oberhand behalten hätte. Sie jongliert souverän mit allem:
dem (leiblichen) Wohl der Truppe und dem nervtötenden organisatorischen Bermuda-Dreieck vor jedem Start.
Nebenbei formt sie schon die nächste Generation von Mofafahrern und regiert mit eiserner Hand die Küchenabteilung.
Ohne sie gäbe es für das Team wohl ausschließlich flüssige Nahrung aus Maßkrügen und Flaschen.
Man munkelt, Yvonne hätte was mit einem Mechaniker aus dem Team. Aber pssst –
offiziell geht es dabei natürlich nur um Ölwechsel und Ventile einstellen…
Danni ist weit mehr als nur das „Boxenluder“ der Truppe. Sie ist gleichzeitig Groupie,
schreckhaft und unsere hauseigene Foto-Chefin mit künstlerischem Anspruch.
Wenn sie nicht gerade die Mannschaft unterhält, kämpft sie mit Leidenschaft für
maximale Glaubwürdigkeit – und sei es beim zehnten Versuch, die Mannschaft zu weniger „kindsein“ zu ermahnen.
… was aufgrund eines Haufens großer Kinder beinahe unmöglich erscheint.
Heute ist sie längst unverzichtbarer Bestandteil des Ensembles – inklusive Kamera, Blitzlicht und gelegentlichem (täglich mehrfachen) Nervenzusammenbruch,
wenn jemand wieder mit öligen Fingern –total kindisch– auf die Linse patscht.
Privat gesehen, ist er ein Genauigkeitsfetischist mit dickem (und weichem) Fell,
der als Crashtestdummy im dunklen Keller stundenlang an Mofas schraubt.
Oftmals lässt er protzig den Trennschleifer 'raus hängen um zu zeigen, wer das Mofa im Keller stehen hat…
In seinem zweiten Leben jedoch, ist er ein erfolgreicher technischer Leiter
eines Mofa−Cross−Teams mit wahnwitzigen Teamnamen. Nachdem man ihm beim Schrauben beobachtet
sagt man ihm gerne nach, er habe die Engelsgeduld…
In die Röhn fährt er am liebsten mit seiner Kreidler Florett K54 32/DB Baujahr '67, welche Bergauf die Straße
markiert um den nachfahrenden Kollegen den Weg zu weisen..
Bela ist zwar der Jüngste im Team, aber dafür seit Kindesbeinen bekennender Zündapp-Jünger.
Schon im Kindergarten hätte er vermutlich lieber einen Vergaser zerlegt als einen Malkasten.
Kein Wunder also, dass er schnell von allen ins Herz geschlossen wurde –
und inzwischen zum unverzichtbaren Inventar der Truppe gehört.
Die Marke Zündapp wurde ihm quasi in die Wiege geschraubt.
Bis heute verbringt er unzählige Stunden damit, nach dem perfekten Kupplungszug zu fahnden.
Oder dem sagenumwobenen Zündungskondensator. Oder… einem Gasgrill.
Bremsen sieht Bela übrigens mehr als optionales Zubehör: Sie machen nur langsam.
Deshalb fährt er gern so lange ohne funktionierende Stopper, bis die Streckenkontrolle ihn
genervt in die Box winkt.
Das mit dem Texte schreiben klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Man braucht nur ein paar Fakten –
und den Rest kann man sich hemmungslos ausdenken, dazu erfinden oder wild ausschmücken.
Schon wird aus einem trockenen Steckbrief eine halbwegs lustige Geschichte (oder zumindest eine,
die nach dem dritten Bier wirklich lustig wirkt).
Wenn man also über jemanden einen „lustigen“ Text schreiben soll,
reichen eigentlich schon ein paar Eckdaten. Nur eben ganz ohne Infos ist’s schwierig –
selbst wenn man schon das eine oder andere Hopfen-Kaltgetränk zusammen vernichtet hat und dabei waghalsige Lieder gegrölt wurden,
die besser nie jemand aufgenommen hätte.
Naja, wie dem auch sei, Jonas ist auch dabei.
Es gibt Menschen die haben Benzin im Blut und Jene, bei denen die Babymilch schon im Verhältnis 1:50 gemischt wurde. Aufgrund diesem genetischen Defekts hat Tim eine beeindruckende Liebe zu Mofas und Mopeds entwickelt. Einige Sammlerstücke schlummern in Garage und Scheune. Beste Voraussetzung um in unserem verrückten Haufen als Mechaniker, Fahrer, treibende Kraft und Freund mitzuwirken.
Zu ihren größten Erfolg kann man den Hauptschulabschluss '02 zählen. 2010 wurde sie auf einer PUCH X30 beim legendären 10−Stunden Mofa− und Mopped−Cross in Esselbach Dritter. Durch einen missglückten Zufall verpasste sie den "Besenschwingkurs der FHE" 2011. Nichtsdestotrotz hat sie mittlerweile gelernt ein Mofa anzutreten. Ihre ersten Erfahrungen, (und auch die auf einem motorisierten Zweirad) sammelte sie im Alter von 6 Jahren. Nach jahrelangem Motorrad− und Kleinkraftrad Fahren, ist sie nun reif genug, ihre Zündapp Bergsteiger von 1967 zu beherrschen. Für gute Freundinnen richtet sie auch gerne mal mit anderen schürhoaggen quietsch−pinke Moppeds zusammen. (eine Puch X50 versteht sich…)
Jan ist ein liebevoller Punker mit dem Herzen am rechten Fleck. Als Abkömmling des berühmten Memmels hat er schon VIP−Status im schürhoagge−Team. Trotz seiner durchaus freundlichen Art, bringt er es nicht über's Herz für Sanitäter zu bremsen. Stattdessen ist er ein ordentlicher Mensch, welcher verlorene Mofa−Teile wieder aufsammelt und zurück mit ins Fahrerlage bringt. Manchmal verwirrt er damit seine entgegenkommenden Mitstreiter… Um seinen Traum vom Mofa−Cross−Weltmeister zu erfüllen, nimmt er alle Strapazen auf sich und geht schonnmal in Großstädten betteln fürs Mofa. Da seine Jawa Gute Form '74 nicht mehr in guter Form ist, vergnügt er sich privat gerne mit einem Malagutti F12.
Um es den Großen nachzumachen, kauften auch wir einen neuen Fahrer ein. Da das letztjährige Verfolgerteam uns dicht im Nacken saß, boten wir eine 6−stellige Summe um deren Besten Fahrer unseren zu nennen. Hood, Mussi, oder mit bürgerlichem Namen Robin (Hood), fährt privat ein 50ccm Mopped, was wohl gute Vorraussetzungen stellt um unsere Nicky zu beherrschen. Sein erstes Rennen unter neuer Flagge bestritt er in Esselbach. Glück Auf, und Hals und Speichenbruch!
Selber nennt er sich manchmal Manfred Monkey, und isst liebend gerne Bananen.
Um lange Boxenstopps beim Mofarennen zu kompensieren, checkt er den Tankinhalt des Rennmofas während des
Rennens "so nebenbei". Für Showeinlagen und Akrobatik auf dem Mofa ist er immer bereit,
dadurch unterhält er gerne die Zuschauer beim Rennen. Würde es B−Noten auf diesen Veranstaltungen geben,
hätte er gute Chancen für den ersten Platz in dieser Wertung. Privat fährt er eine Batavus von '81, und die
auch mal 200km freihändig in die Röhn. Und auch wieder zurück.
Seine Teamkollegen von schürhoagge
nennen ihn liebevoll Mr. 5000−Volt. Privat fährt er eine kleine Honda XL185s von 1980. Nach einem misslungenem "Sieger−Wheelie" beim Auswärtsspiel
in Ingelheim, übt er für die aktuelle Saison schon fleißig…
Während des Adrenalinstosses beim Rennen, bezeichnet er sich gernen als "hirnloser Vollgasjunkie" und ist stets heiß darauf mit unserer Nicky zu fahren. Schon beim ersten Rennen hat er erkannt, dass man das Hirn beim Fahren am Besten ausschaltet.(und danach wieder ein!) Auf der Rennstrecke, neben der Rennstrecken und sonst auch überall ist er der Poser schlechthin. Subjektiv betrachtet könnte man anmaßen, dass er immer noch ein Kind im Körper eines Heranwachsenden ist. Privat und auch geschäftlich macht er alles rund um Haus und Garten und bietet Dienstleistungen "aller" Art an.